Eine Rundreise durch die USA gehört für viele Reisende zu den größten Abenteuern überhaupt. Die schiere Größe des Landes, die Vielfalt der Landschaften und die kulturelle Bandbreite von Küste zu Küste machen jede Route zu einem einzigartigen Erlebnis. In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre USA-Rundreise optimal planen.
Die beliebtesten Rundreiserouten
Die Westküste von San Francisco über den Highway 1 nach Los Angeles und San Diego zählt zu den landschaftlich eindrucksvollsten Strecken der Welt. Wer mehr Zeit hat, kombiniert die Küstenstraße mit einem Abstecher zu den Nationalparks im Landesinneren wie Yosemite oder dem Death Valley.
Die Ostküste bietet mit Städten wie New York, Boston, Washington D.C. und Philadelphia ein dichtes Programm aus Geschichte, Kultur und Großstadtflair – ideal für Reisende, die kürzere Fahrstrecken bevorzugen.
Für Naturliebhaber lohnt sich die Nationalpark-Route im Südwesten: Grand Canyon, Zion, Bryce Canyon und Antelope Canyon liegen innerhalb weniger Autostunden beieinander und lassen sich hervorragend zu einer zwei- bis dreiwöchigen Reise kombinieren.
Beste Reisezeit
Die Westküste und der Südwesten lassen sich ganzjährig gut bereisen, wobei Frühling und Herbst wegen der milden Temperaturen besonders angenehm sind. Für die Ostküste empfiehlt sich der Indian Summer im Oktober, wenn sich die Wälder in leuchtenden Farben zeigen. Nationalparks im Hochgebirge sind oft erst ab Mai schneefrei zugänglich.
Mietwagen und Führerschein
Für eine Rundreise ist ein Mietwagen nahezu unverzichtbar, da öffentliche Verkehrsmittel zwischen den Sehenswürdigkeiten oft fehlen. Der deutsche Führerschein wird in den meisten US-Bundesstaaten anerkannt, ein internationaler Führerschein ist jedoch empfehlenswert und schnell zu beantragen. Buchen Sie den Mietwagen möglichst früh, besonders in der Hauptsaison zwischen Juni und August.
Budget-Tipps für die Rundreise
Rechnen Sie neben Unterkunft und Mietwagen auch Eintrittspreise für Nationalparks ein – ein America-the-Beautiful-Jahrespass lohnt sich bereits ab drei besuchten Parks. Tanken ist in den USA meist günstiger als in Deutschland, Mautstraßen und Parkgebühren in Großstädten können die Reisekasse jedoch spürbar belasten.
ESTA-Voraussetzung nicht vergessen
Bevor die Reise losgehen kann, benötigen deutsche Staatsangehörige für die Einreise in die USA eine gültige elektronische Reisegenehmigung (ESTA). Diese sollten Sie spätestens 72 Stunden vor Abflug beantragen. Mehr Details zum Ablauf finden Sie in unserem Ratgeber zur ESTA-Beantragung.
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